Es geht weiter mit den Zeichnungen für das Gedichtesammlungs-Buch von und für Milda √

Milda unterwegs 
Geh nur weiter, bleib nicht stehen,

 kehr nicht um, als wär's zu viel. 

Bis ans Ende musst du gehen,

 hadre nicht mit den Alleen. 

Ist der Weg denn Schuld am Ziel? 

Geh nicht wie mit fremden Füßen 

und als hätt'st du dich verirrt. 

Willst du nicht die Rosen grüßen? 

Lass die Welt nicht dafür büßen,

 weil es Herbst nun werden will.  

 

 Mit diesem Gedicht hat Milda nach dem Hüftbruch das Gehen wieder gelernt. Mich beeindruckt besonders die Zeile: "Hadre nicht mit den Alleen." Langsam fühle ich, was dabei gemeint ist.  

Taube fliegt 


dem Licht entgegen
Lasst mich still zur Ruhe gehn

ohne Preis und ohne Klage

nur wer mich liebt mag um mich stehn

und mir leise Grüße sagen. 


Die Wolfgangskapelle 

Rast an der Quelle 

Halte Rast

 

  Bei diesem Gedicht wird "der fröhliche Geselle" zu einer Rast eingeladen auf seinem Weg zum höchsten Gipfel:

 Halte Rast, du fröhlicher Geselle, der du strebst dem höchsten Gipfel zu. Es lädt der Fels, es lädt die Quelle dich ein zur frohen Rast und Ruh....

und wenn dich ein Trunk aus dem Born erfrischt hat und du über die große Weite übers Land blickst, dann bete für dein schönes Heimatland.






Stille im Wald

Es ist der Wald wie ein Kirche, 

drum geh mit Andacht da hinein. 

Da singen Vögel fromme Lieder, 

mit deinem Gott bist du allein. 

Kannst beten, hoffen, vergessen 

und auch verzeih'n.

 Komm, tritt nur ein!


Suche stille Wege auf verborgenen Pfaden 

Natur aufspüren


Milda hat viel gestrickt

Rosa Schötz hat ihr dazu ein Gedicht geschrieben

 




Die Tauben kommen wieder heim 
 
Ein fröhlicher Willkommensgruß

= Wieder daheim =

Heute müsste der Himmel voller Sterne sein

und jeder Stern ein Geigenmeisterlein.

Und alle Vögel müssten Lieder singen

und alle Glocken müssten festlich klingen

und alle Zweige müssten Blüten tragen

und alle Menschen müssten Grüße sagen.

Die Liebe müsst' als großer Chor erschallen

und tausendstimmig in uns widerhallen!


Ich bin wieder daheim!

= Dem Himmel sei Dank =

Wo wird einst meine letzte Ruhestätte sein? Ein Gedicht von Heinrisch Heine  

Wo? Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? Werd' ich wo in einer Wüste eingescharrt von fremder Hand? Oder ruh' ich an der Küste eines Meeres in dem Sand? Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir.

Ein Mädchen (Lena) bringt frische Blumen zum Grab
 

Wohlauf wohlan zum letzten Gang.

Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang.

Gott führet ein, Gott führet aus.

Kein Bleiben ist im Erdenhaus.

Wohlan, hinaus!

Das hat früher in Mildas Heimat immer der Pfarrer gerufen auf dem Weg zum Friedhof 

 

Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir. 

Ort hier: Der Arbersee  


Ein Kreuz am Weg

Am Weg 

 


Mein lieber Christ geh nicht vorbei,
bevor dein Heiland gegrüßet sei!

 Es fehlen für das Buch noch etwa 5 Bilder. Die Texte wird mein PC-Mann Marco einfügen. Ich bleib am Ball in jeder freien halben Stunde bis Stunde! 

 Doch möchte ich euch heute nicht entlassen ohne das Gedicht "Stille Wege" 

  Stille Wege musst du suchen, willst du Natur aufspür'n.
Verwunsch'nen Pfaden musst du folgen,
nur schmale Gleise ziehen,
dorthin, wo du frei von Lärm und Hast
noch stille Täler findest,
Berge, die geheimnisvoll
hinter den Wolken sanft verschwinden.

Wenn du den Frieden kosten willst,
den nur Gott vermag zu schenken,
musst du, um ihn zu finden, dein Leben neu durchdenken.
Versuche trotz des Alltags schwer Last
unbeirrt von andern
durch Chaos und Verwirrungen
deinen Weg zu wandern,

bis du wieder Kraft und Mut und Glauben hast. 

Stille Wege 

 

Kommentare